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5 Minuten mit einem unserer Werkstudenten

5 Minuten mit… unserem Werkstudenten Daniel! Er erzählt wie er zu 4Soft kam und warum er nach dem Studium unbedingt weiter hier arbeiten möchte.

Wie lange arbeitest du bereits bei 4Soft?

Auf den Tag genau: Seit dem 16.03.2020. An dem Tag hatte ich im Rahmen meines Praxissemesters bei 4Soft angefangen. An der Hochschule München beginnt immer frühestens am 15.03. das Sommersemester, das war 2020 ein Sonntag.

Wieso hast du dich entschieden hier zu arbeiten?

Ich hatte 4Soft damals im November 2019 kennengelernt; es war eines der Unternehmen, die auf der Hochschulkontaktmesse (HOKO) gewesen sind. Ich hatte mir im Vorfeld den Katalog über alle Firmen organisiert und 4Soft hatte da den besten Eindruck auf mich gemacht. Das Gespräch mit Herrn Dr. Sihling empfand ich auch als sehr positiv. Am meisten hatte mir gefallen, dass die Unterhaltung auf einer Augenhöhe stattgefunden hat, was ich nicht erwartet hatte, so dumm es auch klingen mag. Schließlich war das ein Gespräch zwischen einem Geschäftsführer mit Doktortitel und einem Studierenden, der zu diesem Zeitpunkt planmäßig im vierten Semester ist.

Ich hatte später dann meine Bewerbung abgeschickt und dabei auch einen – für mich – fatalen Fehler gemacht. Ich begann die E-Mail mit „Sehr geehrte Herr Dr. Bergner“, was mir zu dem Zeitpunkt sehr peinlich war und ich dachte, mich damit selbst ins Aus geschossen zu haben. In einer Folge-E-Mail hatte ich mich dann für den schrecklichen Fehler entschuldigt, weil ich es so nicht stehenlassen wollte. Ein paar Tage später hatte ich dann von Herrn Dr. Bergner eine Antwort erhalten. Zum Fehler sagte er nur „der schreckliche Fehler ist ja nicht wirklich schrecklich. 😀“, was ich auch nicht erwartet hatte und mich positiv überraschte.

Nach knapp zwei Wochen hatte ich dann ein Bewerbungsgespräch mit Herrn Rabe, welches ich auch als sehr positiv empfunden habe. Im Gespräch hatte ich auch gemerkt, dass 4Soft das Wohl der Mitarbeiter wichtig ist. Innerhalb des 6-monatigen Praxissemester hätte ich normalerweise keinen Urlaub, Herr Rabe meinte aber, dass ein Urlaub definitiv sein muss. Für mich stand zu dem Zeitpunkt dann fest, dass ich mein Praxissemester am liebsten bei 4Soft machen möchte. Als ich dann auch eine Zusage bekommen hatte war ich sehr glücklich.

Möchtest du nach deinem Studium bei 4Soft bleiben?

Definitiv ja. Wie zuvor gesagt war ich schon begeistert, bevor ich meinen ersten Arbeitstag hatte. Im Laufe meines Praxissemesters habe ich dann noch – wenn auch nur virtuell – meine Arbeitskollegen kennengelernt, die auch einen sympathischen und professionellen Eindruck auf mich gemacht haben. Während dem Praxissemester habe ich neben der „normalen SW-Entwicklung“ auch Dokumentation geschrieben, Bugs von anderen Entwicklern untersucht und an Meetings teilgenommen. Alles in allem haben mir die Aufgaben fast immer gefallen (für alle Aufgaben wäre das in einem Zeitraum von sechs Monaten auch nahezu unmöglich) und ich habe vieles dazu gelernt. Da ich mich allgemein sehr wohl und gut bei 4Soft aufgehoben fühle, habe ich gefragt, ob ich nach meinem Studium bei 4Soft anfangen dürfte. Am ersten Oktober geht es dann für mich los und ich freue mich schon sehr.  

Wie sieht dein Alltag aus?

Gleich und doch ungleich. Die einzige fixe Komponente, die es in meinem Alltag gibt, ist das tägliche Meeting innerhalb des Projekts, in dem ich aktuell eingesetzt werde. Sonst arbeite ich in der Regel an neuen Features, welches auch notwendige Recherche und Bugfixing beinhaltet. Wenn alles funktioniert schreibe ich Testfälle, um die Funktionalität garantieren zu können, gegebenenfalls bemerke ich so aber weitere Bugs und fixe diese. Manchmal wird einfach stur runterprogrammiert, manchmal ist aber auch jede Zeile zu bedenken und die Lösung nicht so trivial. Ab und zu spreche ich auch mit Arbeitskollegen, wenn ich deren Hilfe brauche oder falls sie meine Hilfe brauchen. Die Features implementiere ich aber in aller Regel alleine. Im oben genannten Projekt dauern die Sprints 3 Wochen. Am Ende gibt es dann den Sprintübergang, in dem Ergebnisse und Pläne für den nächsten Sprint vorgestellt werden. Zusätzlich gibt es noch die Retrospektive, in der das Team über die letzten drei Wochen reflektiert. Das gehört so ziemlich zum Standard-Alltag, ich durfte aber auch schon einmal ein eigenes Projekt mit CI und Sonar aufsetzen und auch eine Video-Anleitung für ein Tool aufnehmen und schneiden. Es gibt also auch Aufgaben, die nicht so oft vorkommen, aber Abwechslung bieten.

Was ist die größte Challenge in deinem Beruf? Was das Gewinnbringendste?

Die größte Challenge ist vermutlich der Umgang mit neuen oder unbekannten Technologien. Diese zu verstehen oder sich in diese einzuarbeiten, vor allem wenn diese nicht im Bereich der (typischen) SW-Entwicklung sind, ist für mich am schwierigsten. Beispielsweise war es eine meiner Aufgaben, ein Docker-Image zu erzeugen. Dafür musste ich mich in Docker einarbeiten und da ich mich zuvor noch nie mit Deployment beschäftigt hatte und Konfigurationen auch nicht üblich für mich sind, hatte dies einige Zeit gedauert. Ausgereift ist mein Wissen noch lange nicht aber es war mir zumindest möglich, das Docker-Image zu erstellen.

Das Gewinnbringendste ist vermutlich die Erfahrung, die man bei seiner Arbeit sammelt. Generell macht für mich beim Programmieren die Erfahrung einen sehr großen Teil, wenn nicht sogar den größten Teil aus. Wenn man etwas einmal gemacht hat, weiß man es für das nächste Mal und kann sein Wissen weitergeben. Und je öfters man etwas macht, desto sicherer und schneller wird man dabei. Auch bekommt man mit mehr Erfahrung ein besseres Gefühl dafür, ob der Code, den man schreibt, gut oder eher „hacky“ ist. Innerhalb von privaten Projekten habe ich schon viel kennengelernt, was ich auch bei meiner Arbeit nutzen kann, dabei ist aber definitiv noch Luft nach oben.

Was ist das Besondere an 4Soft und am Team?

Wie bei der zweiten und dritten Frage schon beantwortet, gefällt mir das Klima sehr gut, es wird darauf geachtet, dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen, ich schätze meine Arbeitskollegen und mir gefallen meine Aufgaben. Ich fühle mich speziell in kleineren Unternehmen auch wohler, da ich weiß, dass ich da nicht nur „einer von vielen“ bin. Für mich passt bei 4Soft alles und ich fühle mich sehr wohl.

Dein schönstes Erlebnis bei 4Soft?

Es gibt viele schöne Erlebnisse, einige habe ich auch schon genannt. Einer der lustigsten Momente war vermutlich ein Bug, den ich einfach nicht verstehen konnte. Der Bug war, dass X == Y wahr war, X.equals(Y) aber nicht, obwohl in der equals-Methode auch auf X == Y geprüft wurde. Im Endeffekt kam das per Reflection zustande, weswegen die Werte beim Aufruf der equals-Methode andere waren. Das herauszufinden hat auch lange Zeit gebraucht und das war einer der verrücktesten Sachen für mich bisher. Ansonsten haben mir auch die Team- und Firmen-Events immer gut gefallen.

Bildnachweis Titel: © Robert Kneschke, Adobe Stock
Daniel Gabl

Daniel Gabl

Werkstudent

gabl@4soft.de

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